So trinken Sie nie wieder: Übersicht
Startseite 1. Alkohol die Kulturdroge. 2. Fakten zum Alkoholkonsum 3. Welche Getränke haben den meisten Alkoholgehalt? Blutalkoholkonzentrationsberechnung? 4. Alkohol ein Genuss? Alkohol gesundheitsfördernd? 5. Wann Abhängig? Folgen. 6. Wer ist betroffen? Wo Hilfe? 7. Risiken für Jugendliche? 8. Wie aus dem Teufelskreis? 9. Meinungen von Jugendlichen? 10. Wie verdient der Staat mit? 11. Hilfreiche Links!

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10. Wie verdient der Staat mit am Alkoholkonsum?

In Deutschland ist die Herstellung, Handel und Verbrauch von Alkohol nur wenigen Einschränkungen unterworfen. Das Thema Alkohol wird hierzulande sehr liberal behandelt. Für Jugendliche bis 18 Jahren gelten einige Bestimmungen die die Abgabe von Alkohol und dessen Konsum regeln sollen. Ansonsten können die Produzenten frei für ihre Produkte werden und sie zu einem Preis anbieten, der von jedermann bezahlbar ist.

In Skandinavien sind alkoholische Getränke vergleichsweise Luxusartikel, so versucht der Staat den Alkoholkonsum einzudämpfen.

In Deutschland wird eine Steuer auf Bier, Schaumwein und Spirituosen erhoben – 13,03 € bis 13,60 € Steuer pro Liter bei Schaumwein und Spirituosen. Bier wird mit 1,97 € Steuer pro Liter belegt. Wein wird erst gar nicht besteuert, da es unmöglich ist alle Weinproduzenten zu ermitteln.

Für Alkopops gibt es seit 2004 die Sondersteuer von 80 bis 90 Cent pro angebotener Flasche – die Jugendlichen mieden fortan diese für sie zu teuren Alkopops und griffen zu Spirituosen für ihre Mixgetränke.

Jährlich ca. 3,4 Milliarden € betragen die Steuereinnahmen aus der Alkoholsteuer – dem gegenüber steht aber ein volkswirtschaftlicher Schaden durch die vom Alkoholmissbrauch verursachten Krankheiten von 20,2 Milliarden €.

Diese Zahl spricht dafür den Alkohol höher zu besteuern, den Verkauf konsequent einzuschränken (Verbot an Tankstellen) und ein Einschränkung der Werbemöglichkeiten für Alkohol – wie beim Tabak schon praktiziert. Die Politiker diskutieren darüber, die Industrie besteht aber darauf weil trotz mehr Werbung der Alkoholverbrauch gesunken ist.

Befürworter des Werbeverbotes argumentieren damit, dass Alkohol als Droge eingestuft ist und für Drogen darf nicht geworben werden. Diese Werbung stellt den Genuss von Alkohol als positiv dar und gibt den Jugendlichen somit ein falsches Signal.

Deshalb ist es sehr wichtig eine verstärkte Aufklärung für einen verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol zu forcieren, um die alkoholbedingten Probleme in der Gesellschaft einzudämmen.

Lesen Sie weiter: 11. Hilfreiche Links zum Thema und weitere Informationen zur telefonischen Beratung
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